1989 kam dann bekanntermaßen
die Wende, was auch in unserem Unternehmen den Beginn einer neuen Epoche
bedeutete. Die bis dahin bekannten Verzehrs- und Einkaufsgewohnheiten änderten
sich radikal. Der nun sich öffnende, grenzenlose Rohstoffmarkt ermöglichte
ein wesentlich breiteres und vielfältigeres Sortiment. Angefangen bei
Brötchen mit verschiedenen Saaten und Körnern, was bis dato nahezu
unbekannt war, bis hin zur Fruchttorte, welche sich nun zu jeder Jahreszeit
mit jeder gewünschten Fruchtsorte belegen ließ. Gleichzeitig brachen
aber nun auch zahlreiche Großabnehmer wie die vielen Betriebskantinen
weg, weil ein Großteil
der angesiedelten Industrie geschlossen wurde. Diese Tatsache führte
nun zu der Suche nach neuen Absatzwegen und so wurde bereits 1990 die erste
Filiale im Ortsteil Friedeburg eröffnet.
Nur ein Jahr später wurde dann eine kleine HO-Verkaufsstelle
aufgekauft
und zu einer modernen Bäckereifiliale mit einem Café mit 24 Sitzplätzen
umgebaut.
Dieses
Geschäft samt Café finden Sie auf der Straße
der Einheit. Der bis dahin noch unbekannte Bereich der Gastronomie stellte
uns somit wieder vor neue Herausforderungen. Wie wir diese bewältigt
haben, darüber können Sie sich gerne selbst im Café überzeugen.
Nachdem
bereits 1987 Sohn Uwe nach erfolgreicher Bäckerlehre im elterlichen
Betrieb eingestiegen ist, beginnt 1992 Junior Dennis seine Lehre im Bäckereiverkauf
hier im Unternehmen. Somit ist auf breiter Ebene ein weiterer Grundstein
für eine spätere Betriebsnachfolge gelegt.
Auch der Ausbau unserer Verkaufsstandorte geht weiter: 1992 eröffnen
wir eine Filiale in der Freiberger Poststraße.
1994 erhielt dann auch unser Stammhaus auf der Hegelstraße eine
moderne Ausstattung. Gleichzeitig
wird die Backstube ein zweites Mal vergrößert und mit einem dem
Stand der Technik entsprechendem Ofen sowie moderner Kühltechnik ausgestattet.

1996 steht nun unser 25-jähriges Betriebsjubiläum ins Haus und
nicht ohne Stolz präsentiert Bäckermeister Jürgen Kästner
seine Backstube Berufskollegen und Gästen die zum Gratulieren gekommen
sind. Für unsere Kunden bieten wir
eine ganze Woche ein bis dahin einmaliges Angebot von sagenhaften 25% Rabatt
auf alle Backwaren (ohne vorherige Preiserhöhungen wie es heutzutage
von manchen Märkten praktiziert wird!). Natürlich sollen auch alle
Mitarbeiter zu einem solchen Jubiläum nicht zu kurz kommen und somit
wurden alle zu einer Schlittenfahrt durch das verschneite Erzgebirge eingeladen.
1997 sollte nun der
erste Standort außerhalb Freibergs hinzukommen. In Dippoldiswalde wurde
auf der Rabenauer Straße ein neuer Markt mit vorgelagertem Fleischerei-
und Bäckereibereich gebaut. Nachdem wir hier mit ein paar Startschwierigkeiten
zu kämpfen hatten, sind wir bis zum heutigen Tage mit unserem kompletten
Sortiment fest in der Dippoldiswalder Geschäftswelt integriert.
1999 wurde
dann ein bis dato von der Sparkasse als Behelfskundencenter genutzter Pavillion
zu
einem
kleinen
aber feinen Verkaufsstandort umgebaut.
Diesen
finden Sie auch heute noch auf dem Forstweg gegenüber
vom Unicent-Einkaufscenter.
Mit der Erschließung dieses Standortes sollten vorerst unsere Expansionsbemühungen
abgeschlossen sein, da wir auf jeden Fall ein stets frisches, abwechslungsreiches
und vor allem handwerklich hergestelltes Warensortiment unseren Kunden
bieten möchten.
Alle drei Jahre finden Sie uns zur Adventszeit auch noch auf dem Freiberger
Weihnachsmarkt, wo Sie alle in unserer Backstube hergestellten weihnachtlichen
Spezialitäten vorfinden werden. In diesen Jahren backen wir dann auch
immer den mehrere Meter langen Riesenstollen, der dann zur feierlichen
Eröffnung des Marktes vom Bürgermeister angeschnitten wird. Hier ein
paar Impressionen der Jahre 1994, 1997, 2000 sowie 2003:
